Wallbox zu Hause installieren: Der vollständige Leitfaden
Die meisten Besitzer eines Elektroautos laden überwiegend zu Hause. Eine fest installierte Wallbox ist dabei sicherer und schneller als eine gewöhnliche Steckdose. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie die Installation abläuft und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.
Warum eine Wallbox statt der Haushaltssteckdose?
Eine normale Schuko-Steckdose ist nicht für stundenlange Dauerbelastung ausgelegt und kann bei häufigem Laden überhitzen. Eine Wallbox liefert hingegen deutlich mehr Leistung, lädt das Fahrzeug schneller und verfügt über Schutzfunktionen wie Fehlerstromerkennung. Damit laden Sie zuverlässig, sicher und in der Regel über Nacht voll auf.
Voraussetzungen und Planung
Vor der Installation sollten einige Punkte geklärt werden. Prüfen Sie zunächst, ob Ihr Hausanschluss ausreichend dimensioniert ist und ob ein passender Stellplatz mit kurzem Kabelweg zum Sicherungskasten vorhanden ist. Wichtige Aspekte sind:
- die gewünschte Ladeleistung (üblich sind 11 kW)
- die Entfernung zwischen Zählerschrank und Stellplatz
- ob Sie zur Miete wohnen oder Eigentümer sind
- eine eventuelle Anmeldung beim Netzbetreiber
In vielen Ländern muss eine Wallbox beim örtlichen Netzbetreiber angemeldet oder genehmigt werden. Ein qualifizierter Elektrofachbetrieb übernimmt diese Schritte in der Regel mit.
Installation durch den Fachbetrieb
Die Montage sollte ausschließlich von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden. Sie verlegt die Zuleitung, sichert den Stromkreis korrekt ab und prüft die Anlage anschließend auf Sicherheit. Eine fachgerechte Installation ist nicht nur eine Frage der Garantie, sondern vor allem der Sicherheit Ihres Haushalts. Wer eine Photovoltaikanlage besitzt, kann zudem eine Wallbox mit Überschussladen wählen und so eigenen Solarstrom nutzen.
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