Elektroautos erreichen 25,7 % Marktanteil in Europa im Juli 2026, angeführt von Frankreich und Deutschland
Batterieelektrische Fahrzeuge kamen auf 25,7 % der Neuzulassungen in 16 europäischen Schlüsselmärkten im Juli 2026 — 224.266 Einheiten, ein Plus von 13,6 % im Jahresvergleich — wobei Frankreich einen BEV-Anteil von 35 % und Deutschland 29,3 % erreichte; kumulativ wurden bis Juli rund 1,5 Millionen BEVs in Europa zugelassen, rund 30 % mehr als im Vorjahreszeitraum.
Batterieelektrische Fahrzeuge machten im Juli 2026 einen Anteil von 25,7 % der Neuzulassungen in 16 europäischen Schlüsselmärkten aus und erreichten 224.266 Einheiten — ein Anstieg von 13,6 % gegenüber dem Vorjahr, wie Reuters berichtet. Damit war mehr als jedes vierte neu zugelassene Auto in Europa vollelektrisch, in einer Reihe von Monaten, in denen der BEV-Anteil über 20 % gehalten hat.
Frankreich und Deutschland trieben die Entwicklung an. Frankreich verzeichnete im Juli 44.378 BEV-Zulassungen, was einem Marktanteil von 35 % entspricht — ein neues monatliches Hoch für Europas zweitgrößten Automarkt. Deutschland folgte mit 78.609 Einheiten und einem Anteil von 29,3 %, der stärksten Elektromobilität in Europas größtem Markt seit dem Start des einkommensbezogenen Förderprogramms Anfang 2026. Die skandinavischen und Benelux-Länder führten die nationalen Ranglisten an: Dänemark 80,2 %, Finnland 52,6 %, Niederlande 47,3 %, Belgien 42,8 % und Schweden 42,6 %.
Kumulativ erreichten die BEV-Zulassungen in Europa bis Juli 2026 rund 1,5 Millionen Einheiten — etwa 30 % mehr als im gleichen Zeitraum 2025, was belegt, dass die Beschleunigung aus dem ersten Halbjahr anhält. Italien blieb ein Ausreißer: Der BEV-Anteil fiel dort auf 5,9 % zurück, nachdem staatliche Fördermaßnahmen ausgelaufen waren.