Weltweite E-Auto-Verkäufe erreichen 1,85 Mio. im Juli 2026 (+9%) – Europa +33%, Nordamerika −27%
Die weltweiten Elektrofahrzeugverkäufe lagen im Juli 2026 bei 1,85 Millionen Einheiten — plus 9% gegenüber Vorjahr — mit einem Jahresvolumen von 11,5 Millionen. Europa legte 33% auf 450.000 Einheiten zu, während Nordamerika um 27% auf rund 140.000 Einheiten einbrach.
Weltweit wurden im Juli 2026 laut Daten von Benchmark Mineral Intelligence (BMI) 1,85 Millionen Elektrofahrzeuge verkauft, ein Plus von 9% gegenüber dem Vorjahr. Das kumulierte Jahresvolumen liegt nun bei 11,5 Millionen Einheiten.
Die Entwicklung verlief regional sehr unterschiedlich. Europa erzielte das stärkste Wachstum: Im Juli wurden rund 450.000 Elektrofahrzeuge verkauft, ein Anstieg von 33% gegenüber dem Vorjahr, getrieben durch staatliche Fördermaßnahmen, steigende Kraftstoffpreise und ein wachsendes Angebot günstiger Modelle von europäischen und chinesischen Herstellern. Der Juli-Wert lag unter dem ausnahmsweise hohen Junivolumen, doch der unterliegende Jahrestrend blieb stabil.
Nordamerika setzte seine Talfahrt fort: Die Verkäufe sanken um rund 27% gegenüber dem Vorjahr auf etwa 140.000 Einheiten. Ursache ist weiterhin das Auslaufen der US-Bundesförderung für Elektrofahrzeuge am 30. September 2025, die nicht ersetzt wurde. Das Fehlen dieses Anreizes belastet die Konsumnachfrage in den USA erheblich und macht Nordamerika zum einzigen rückläufigen Großmarkt in einer sonst wachsenden globalen Branche.
China, der weltgrößte EV-Markt, zeigte erste Anzeichen einer Stabilisierung im Inland, während Hersteller Exporte auf Rekordhöhe hielten. Die globale Wachstumsrate von 9% im Juli stellt eine Verlangsamung gegenüber dem Sprung von 35% im zweiten Quartal dar.