US-BEV-Verkauf erreicht höchstes Niveau seit Ende der Steuerförderung mit 247.226 Einheiten in Q2 2026
In den USA wurden im zweiten Quartal 2026 insgesamt 247.226 batterieelektrische Fahrzeuge verkauft — ein Anstieg von 14,7 % gegenüber dem Vorquartal und das stärkste Ergebnis seit dem Auslaufen des Bundes-EV-Steuerkredits im September 2025; Cox Automotive sieht Anzeichen einer Marktstabilisierung.
In den USA wurden im zweiten Quartal 2026 insgesamt 247.226 batterieelektrische Fahrzeuge verkauft — laut Daten von Cox Automotive und InsideEVs das stärkste Quartalsergebnis seit dem Auslaufen des Bundes-EV-Steuerkredits am 30. September 2025. Das Q2-Ergebnis lag 14,7 % über der revidierten Q1-2026-Zahl und war damit das zweite Quartal in Folge mit einer Verbesserung gegenüber dem starken Rückgang im Q4 2025. Im Jahresvergleich lagen die Q2-Verkäufe noch rund 20,5 % unter dem Q2 2025, als der Steuerkredit noch gültig und die Nachfrage entsprechend erhöht war, doch verringerte sich die Rückgangsrate gegenüber dem jährlichen Minus von 27,3 % im Q1. Batterieelektrische Fahrzeuge hielten im Quartal einen Marktanteil von 5,8 % am US-Neuwagenmarkt — unverändert gegenüber Q1, aber deutlich unter dem Höchstwert von 10,6 % im Q3 2025, als die vorausgezogene Nachfrage vor dem Steuerkredit-Ende ihren Höhepunkt erreichte. Tesla blieb mit rund 124.800 verkauften Einheiten in Q2 und einem Anteil von etwa der Hälfte aller US-BEV-Verkäufe der dominierende Akteur; das Model Y war das meistverkaufte einzelne Elektrofahrzeug mit 84.863 Einheiten. Toyota war unter den etablierten Marken der stärkste Gewinner im Jahresvergleich mit einem EV-Verkaufsanstieg von 225 % auf 11.826 Einheiten. Cox Automotive stellte fest, dass der Markt nun nach der erwarteten Korrektur eine Stabilisierung zu zeigen scheint.