Akku-Lebensdauer und Degradation: Wie lange hält ein EV-Akku wirklich?
Viele Interessenten fragen sich, wie lange der Akku eines Elektrofahrzeugs hält. Mit der Zeit verliert jeder Akku etwas an Kapazität, doch dieser Prozess verläuft langsamer als oft befürchtet. Hier erklären wir die wichtigsten Zusammenhänge.
Was bedeutet Degradation?
Unter Degradation versteht man den allmählichen Verlust an Speicherkapazität über die Lebensdauer eines Akkus. Mit jedem Lade- und Entladevorgang sowie mit zunehmendem Alter altern die Zellen chemisch. Das bedeutet, dass ein Akku nach mehreren Jahren etwas weniger Energie speichert als im Neuzustand. Moderne Akkus sind jedoch so ausgelegt, dass dieser Verlust gering bleibt und der Großteil der Kapazität über viele Jahre erhalten bleibt.
Welche Faktoren beeinflussen die Lebensdauer?
Mehrere Einflüsse spielen eine Rolle. Häufiges Schnellladen, extreme Temperaturen und das dauerhafte Laden auf 100 Prozent können die Alterung beschleunigen. Umgekehrt schonen ein moderater Ladebereich, gemäßigte Temperaturen und überwiegend langsames Laden den Akku. Auch das Batteriemanagementsystem trägt aktiv dazu bei, die Zellen vor Überlastung zu schützen.
Praktische Tipps zur Schonung
Um die Lebensdauer zu maximieren, empfiehlt es sich, den Akku im Alltag idealerweise zwischen etwa 20 und 80 Prozent zu halten. Eine vollständige Ladung ist vor allem für lange Fahrten sinnvoll. Vermeiden Sie es, das Fahrzeug bei sehr niedrigem Ladestand über längere Zeit stehenzulassen. Viele Hersteller geben zudem eine separate Garantie auf den Akku, die einen Mindestwert der Kapazität über eine bestimmte Laufzeit absichert.
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