Wie ein EV-Akku funktioniert: Aufbau und Funktionsweise einfach erklärt
Der Antriebsakku speichert die elektrische Energie, die ein E-Auto in Bewegung setzt. Doch wie genau funktioniert diese Technik im Inneren? In diesem Beitrag erklären wir den Aufbau und die Funktionsweise auf verständliche Weise.
Vom Atom zur Antriebskraft
Ein Akku im Elektrofahrzeug besteht aus vielen einzelnen Zellen, die zu Modulen und schließlich zum gesamten Batteriepaket zusammengefasst werden. In jeder Zelle befinden sich zwei Pole, die Anode und die Kathode, getrennt durch einen sogenannten Separator und umgeben von einem Elektrolyt. Beim Entladen wandern Lithium-Ionen von der Anode zur Kathode und setzen dabei elektrische Energie frei, die den Motor antreibt. Beim Laden kehrt sich dieser Vorgang um.
Die Rolle des Batteriemanagementsystems
Eine zentrale Komponente ist das Batteriemanagementsystem (BMS). Es überwacht ständig Temperatur, Spannung und Ladezustand jeder einzelnen Zelle. So wird sichergestellt, dass keine Zelle überladen oder zu stark entladen wird. Das BMS sorgt außerdem für eine gleichmäßige Belastung aller Zellen, was die Lebensdauer des gesamten Akkus deutlich verlängert.
Kapazität und Reichweite
Die Kapazität eines Akkus wird in Kilowattstunden (kWh) angegeben. Je größer die Kapazität, desto mehr Energie kann gespeichert werden und desto größer ist in der Regel die Reichweite. Die tatsächliche Reichweite hängt jedoch von vielen Faktoren ab, etwa Fahrweise, Außentemperatur, Geschwindigkeit und Zuladung. Ein Teil der Kapazität wird zudem als Puffer reserviert, um den Akku zu schonen und seine Lebensdauer zu erhöhen.
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