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Toyota ruft rund 10.000 elektrische C-HR-Crossover zurück wegen Software-Fehler, der den Antrieb abschalten kann

· Daniël Paaij

Toyota ruft rund 10.000 C-HR-Elektro-Crossover des Modelljahrs 2026 in Nordamerika zurück, nachdem ein Softwarefehler in der Batterie-ECU entdeckt wurde, der beim regenerativen Bremsen bei hohem Ladestand zu einer Überladung der Traktionsbatterie führen kann, woraufhin eine Sicherheitsabschaltung den Antrieb abrupt unterbricht; die Reparatur erfolgt kostenlos per Software-Update beim Händler.

Toyota hat einen Sicherheitsrückruf für rund 10.000 C-HR-Elektro-Crossover des Modelljahrs 2026 in Nordamerika eingeleitet, der Anfang September 2026 gemeldet wurde. Ursache ist ein Softwarefehler im elektronischen Batterie-Steuergerät (ECU): Wenn der Akkustand bereits hoch ist, kann die ECU beim regenerativen Bremsen weiter Energie in die Batterie einspeisen, anstatt die Zufuhr zu begrenzen. Die Schutzlogik der Batterie erkennt die Überladungssituation und schaltet das System als Sicherheitsmaßnahme ab, was zu einem abrupten und unerwarteten Antriebsverlust während der Fahrt führt.

Der plötzliche Antriebsverlust erhöht das Unfallrisiko. Toyota bestätigt, dass zum Zeitpunkt der Rückrufankündigung keine Unfälle oder Verletzungen im Zusammenhang mit diesem Defekt bekannt sind. Lenkunterstützung und Bremskraftverstärker bleiben während der Fehlfunktion voll funktionsfähig.

Die Lösung ist ein Software-Update der Batterie-ECU. Toyota stellt das Update bei autorisierten Händlern kostenlos bereit; Benachrichtigungsschreiben an Fahrzeughalter sind für Anfang November 2026 geplant. Fahrer, die die entsprechende Warnleuchte sehen, werden gebeten, ihr nächstes Toyota-Servicecenter zu kontaktieren.

Der Toyota C-HR kam 2026 als kompakter Elektro-Crossover auf den nordamerikanischen Markt. Dieser Rückruf ist vom getrennten Rückruf vom Juni 2026 zu unterscheiden, der Toyota bZ, Lexus RZ und Subaru Solterra wegen eines anderen ECU-Speicherkonflikts betraf.

Quellen: InsideEVs · Electrek
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