Deutschland belebt EV-Förderung mit einkommensabhängigem 4-Milliarden-Euro-Programm
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Deutschland führt ab 2026 wieder Anreize für Elektroautos ein, mit Zuschüssen von bis zu 6.000 Euro für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen.
Deutschland beendet seine Förderpause und startet ein Programm von rund 4 Milliarden Euro, um die Nachfrage nach Elektroautos ab 2026 wiederzubeleben, mit Zahlungen für Käufer mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Im Rahmen der Regelung können Privatkunden Zuschüsse von bis zu 6.000 Euro für batterieelektrische Autos und bis zu 4.500 Euro für Plug-in-Hybride erhalten, abhängig von Einkommen und Familiensituation. Anspruchsberechtigt sind nur Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen bis 80.000 Euro, das je Kind um 5.000 Euro auf maximal 90.000 Euro steigt. Fahrzeuge müssen unter einem Netto-Listenpreis von 45.000 Euro liegen, um förderfähig zu sein. Die Maßnahme nahm im April 2026 eine wichtige gesetzgeberische Hürde; Anträge können voraussichtlich gestellt werden, sobald ein Online-Portal live geht. Das Design steht im Kontrast zum britischen Electric Car Grant, der Zuschüsse von bis zu 3.750 Pfund auf breiterer, auf Einfachheit ausgerichteter Basis bietet und zu einem längerfristigen Programm mit zusätzlicher Finanzierung der Ladeinfrastruktur ausgebaut wird. Berlins sozial orientierter Ansatz markiert eine Abkehr vom früheren pauschalen Umweltbonus, der Ende 2023 abrupt endete.